Weil am Rhein „Kirche mit Leuchtkraft nach innen und außen“

Weiler Zeitung, 22.06.2015 23:01 Uhr
 

Weil am Rhein (sc). Zum Abschluss der Visitation in der evangelischen Kirchengemeinde Haltingen hat eine sehr gut besuchte Gemeindeversammlung im Gemeindehaus stattgefunden. Andreas Ströble, Stellvertreter der Dekanin, und die Kirchengemeinderatsvorsitzende Angelika Walliser stellten sich den Fragen aus der Gemeinde und präsentierten das Ergebnis der Visitation.

„Wir haben uns in Ihrer Gemeinde willkommen gefühlt“, sagte Andreas Ströble. Er habe die Gemeinde als „starken Baum, der fest in der Erde verwurzelt“ sei, erlebt. Nicht nur der engagierte Stamm der Mitarbeiter, auch die starke Jugendarbeit und die Pflege der Traditionen ließen das Bild eines Baumes mit breit gefächerter Krone entstehen.

Die Gemeinde Haltingen mit der dörflichen Struktur, aber auch mit den Neubaugebieten jenseits der Bahnlinie böte eine vielseitige Situation. Es habe sich während einer Rundfahrt mit Pfarrerin Renate Krüger gezeigt, dass die Kirchengemeinderäte „überall im Dorf zu finden“ seien.

Mit Blick auf das Pfarramt lobte Ströble das große ehrenamtliche Engagement, vor allem aber das Pfarrsekretariat, in dem „alle Fäden in einer Hand gehalten“ würden.

Angelika Walliser, die Vorsitzende des Kirchengemeinderats, stellte die Zielvorstellungen und -vereinbarungen vor. „Die Kirche soll Leuchtkraft nach innen und außen haben“, sagte Walliser. Mit positivem Blick in die Zukunft endete die Versammlung. Mit gemütlichem Beisammensein bei Kaffee und Kuchen endete die Versammlung.

 

 
 

Weil am Rhein Lieder rund um die Liebe

Weiler Zeitung, 09.09.2013 00:22 Uhr
 

Weil am Rhein-Haltingen (db). Mehr als 40 Besucher folgten am Sonntag der Einladung zum ersten Haltinger Pfarrhofkonzert nach dem Gottesdienst in der evangelischen Kirche St. Georg. Das Konzert, an dem Christina Förster und Heinz Breininger erstmals gemeinsam als Duo auftraten, stand unter der Bezeichnung "Summer Fling", auf Deutsch so viel wie "Sommerliebelei". Rund ein Dutzend eindrücklich interpretierter Stücke wurden vom Duo Förster-Breininger vorgetragen, vom verspielten "Summer Lovin" aus dem Musical "Grease" über das romantische "Some­thing Stupid" oder Poprock von "Silbermond" bis zum klassischen "Time To Say Goodbye" von Andrea Bocelli. Ein ums andere Lied reihten sich sämtliche Gefühlslagen um das Thema Liebe aneinander. Durchweg gleich blieb dabei der reizvolle Zusammenklang der beiden Akteure, das Miteinander von Gesang und Pianospiel, ganz besonders aber die Duette, wobei Christina Förster auch in solistischen Darbietungen mit ihrer glockenhellen, tragenden Stimme glänzte. Durchaus optimistisch was den Verlauf der Wetterlage betraf, war das Konzert nicht in die Kirche verlegt worden, sondern fand am ursprünglich dafür vorgesehenen Ort statt. Als die Regentropfen etwa in der Mitte des Konzerts hartnäckiger wurden, stellte man kurzerhand einen Zeltpavillon auf und spannte Sonnen- und Regenschirme auf. Zwar blieb die spätsommerliche Stimmung während des Konzerts aus, erstrahlte aber im Endeffekt umso mehr im Innern der Zuhörer und in der Ausdruckskraft des Duos, das so wunderbar miteinander harmonierte. Mehr noch: Das wechselnde Wetter begleitete zufällig, unsteuerbar und doch passend, die Dramaturgie des Programms, ein fortdauerndes Wechselspiel und Kräftemessen zwischen lichten und dunklen Momenten in allen Schattierungen. Da wunderte es kaum mehr, dass ausgerechnet zum Musikstück der norwegischen Band "Katzenjammer" der Regen ausbrach, oder dass der Wind die Regenwolken zum Spiritual "Heavenly Peace" endgültig zur Seite schob. Für die Künstler gab es am Ende Blumen und noch mal einen langen, herzlichen Beifall. Drei Zugaben wurden gegeben, darunter ein Vorgeschmack auf das nächste Konzert, an dem Christina Förster und Heinz Breininger zu hören sein werden, dann mit dem Schwerpunkt auf Kompositionen aus Walt-Disney-Filmen. Das Konzert, an dem auch ein Gastsänger und der Kinderchor "Tiny Tones" beteiligt sind, wird im Oktober in der evangelischen Kirchengemeinde in Haltingen und in der Johannesgemeinde zur Aufführung kommen. "Danke für die schöne Musik", sagte Pfarrerin Renate Krüger begeistert und sprach dabei stellvertretend für das gesamte Publikum. Schon länger habe sie mit der Idee gespielt, dass sich der Pfarrhof gut für Konzertveranstaltungen eignen würde. Umso erfreuter sei sie nun, dass es tatsächlich noch in diesem Jahr zum Abschluss der Sommerferien mit einem ersten Versuch geklappt habe, sagte sie. Nach der überaus geglückten Premiere dürfte weiteren Konzerten im Pfarrhof nichts entgegen stehen. Voraussichtlich im kommenden Jahr, ließ Pfarrerin Renate Krüger abschließend wissen, werde die Reihe fortgesetzt.